Ein Jahr für Bohnen, Kichererbsen und Linsen


Hier geht's direkt zur Superfood-Broschüre

Zur Zeit wird viel über alle möglichen Arten von exotischem “Superfood” geredet. Doch wussten Sie, dass Bohnen ganz vorne sind, wenn es um Nährstoffe geht? Das macht Sie zum idealen Superfood.

Superfood sind meistens Hülsenfrüchte, welche mit ihrem hohen Eiweißgehalt für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind. Deswegen hat die UNO das Jahr 2016 zum „Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte“ ernannt.

Außerdem versorgen sie den Boden mit Nährstoffen und unterstützen eine nachhaltige Landwirtschaft.

Welche Sorten gibt es und was zeichnet sie aus?

Hülsenfrüchte sind getrocknete Samen, die von Schoten umhüllt sind. Weltweit gibt es über 18000 verschiedene Hülsenfruchtsorten. Häufig in den Küchen zu finden sind Sojabohnen, Erbsen, Erdnüsse sowie Lupine. Außerdem Kidneybohnen, Kichererbsen und Linsen:

Kidneybohnen

Ballaststoffe: 5,7g*
Eiweiß: 6,0g*

Sie ist besonders nahrhaft. Ihren Namen verdankt die Kidneybohne ihrer nierenähnlichen Form und Farbe (engl. kidney = Niere).

Geschmack und Verwendung:
Kidneybohnen schmecken leicht süßlich, zerfallen beim Kochen nicht und nehmen schnell den Geschmack anderer Zutaten an. Darum sind sie besonders gut für Eintöpfe geeignet.

Kichererbsen

Ballaststoffe: 7,7g*
Eiweiß: 6,4g*

Die Kichererbse ist nicht direkt mit der Erbse verwandt. Der Name leitet sich ab vom lateinischen Wort cicer, das Erbse bedeutet. Kichererbsen sind also quasi „Erbsenerbsen“.

Geschmack und Verwendung:
Kichererbsen schmecken leicht nussig und haben eine mehlige Konsistenz. Verwendet werden sie besonders gerne für orientalische Gerichte wie Couscous, Falafel, Hummus oder für deftige Eintöpfe.

Linsen

Ballaststoffe: 3,6g*
Vitamin B9: 42,7ug*

Ursprünglich stammen sie aus dem Mittelmeerraum und Kleinasien, inzwischen werden sie aber sogar in Deutschland z.B. auf der Schwäbischen Alb und in Niederbayern angebaut.

Geschmack und Verwendung:
Linsen schmecken herzhaft nussig. In Suppen und Eintopfgerichten kommen sie besonders oft zum Einsatz. Aber auch als Salat, in pürierter Form oder als Bratlinge sind sie eine echte Köstlichkeit.

*Bezogen auf 100g Abtropfgewicht (Bonduelle Hülsenfrüchte)

Die Key Facts

Der Konsum von Hülsenfrüchten ist innerhalb von 5 Jahren um 5% gestiegen.

Frauen essen durchschnittlich 129g pro Tag - Männer hingegen nur 113g pro Tag.

Hülsenfrüchte werden gerne als Fleischersatz verwendet. Sie lassen sich gut in den Speiseplan integrieren, da sie wenig bis gar kein Fett und Cholesterin enthalten.

Eine gute Ergänzung für Hülsenfrüchte bieten Kümmel, Thymian, Fenchel, Dill oder Bohnenkraut. Auf unserer Rezepteseite finden Sie viele leckere Rezepte.

Hülsenfrüchte sind eine ausgezeichnete Quelle von Nährstoffen, wie Proteinen, Ballaststoffen, Folsäure, Phosphor, Kalium, Eisen, Zink, Calcium, Selen und B-Vitaminen. Sie sollen Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen und Krebs vorbeugen.

Die Hülsenfrucht-Infografik

Wo werden in der EU Hülsenfrüchte geerntet?

Bonduelle Hülsenfrucht Ernte

Tipps und Ideen rund ums Superfood

In unserer Superfood-Broschüre zum Ausdrucken, findet Ihr, neben Ernährungs- und Fitnesstipps rund um die Hülsenfrüchte, eine tolle DIY-Idee für leere Dosen und Eure nächste Grillparty. Und dazu: Je ein leckeres Grillrezepte für Rucola-Brotsalat mit Tomatendressing und eins für Möhren-Hummus mit gegrillten Gemüsesticks.

Rezeptideen zum Jahr der Hülsenfrüchte

Kuechenchaotin

Die Foodbloggerin und Fotografin Mirja Hoechst alias die Küchenchaotin hat sich für Bonduelle zum „Jahr der Hülsenfrüchte“ zwei passende Rezeptideen überlegt: