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  2. >5 Wasserspartipps für den Garten

Es gibt kaum etwas Schöneres als die Pflege des eigenen Gemüsegartens! Dazu gehört auch das Gießen. Wir müssen jedoch sehr sparsam mit der Ressource Wasser umgehen, da sie droht, immer knapper zu werden. Wir haben fünf Tipps, die nicht nur unseren Planeten, sondern auch unseren Geldbeutel schonen!

1. Mulchen

Durch das Ausbringen einer Bodendecke aus Stroh, zerkleinertem Gras, Blättern, getrocknetem Grasschnitt oder Pappe (auch „Mulch“ genannt) wird der Boden vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Dadurch bleiben die Temperaturen niedriger und die Bodenfeuchtigkeit lässt sich besser aufrecht erhalten. Dieser Trick wird noch interessanter, wenn man weiß, dass man von weiteren Vorteilen profitiert: Unkrautbekämpfung, Erhaltung der biologischen Aktivität im Boden und damit der Bodenfruchtbarkeit ... Gemulcht wird idealerweise ab April/Mai, sobald sich der Boden auf natürliche Weise wieder etwas erwärmt hat, und vorzugsweise nach einem ordentlichen Regenschauer.

2. Hacken

Durch das Hacken (mit einer regulären Hacke oder einer Pendelhacke) wird der Boden oberflächlich etwas aufgelockert. Dadurch verringert sich die Wasserverdunstung. Dies sollte idealerweise am Morgen nach einem Regenschauer erfolgen oder nachdem der Boden kräftig bewässert wurde. Und: Am besten verteilt man dann auch gleich noch eine Mulchschicht darüber!

3. Clever bewässern

Ein Trick, der eigentlich selbstverständlich ist: Man sollte am Morgen oder am Abend gießen – auf keinen Fall, wenn die Sonne hoch am Himmel steht. Wie oft man gießt, hängt von den Niederschlägen, von der Bodenbeschaffenheit, von dem angebauten Gemüse und von dessen Entwicklungsstadium ab. Sämlinge und junge Pflanzen benötigen zum Beispiel mehr Feuchtigkeit als Pflanzen, die schon ein kräftigeres Wurzelsystem aufgebaut haben. Mit einer Gießkannen, mit der Tröpfchenbewässerung, mit einem porösen Bewässerungsschlauch usw. kann man die Pflanzen zudem besonders gezielt bewässern. Mit ihnen kann der Wasserverbrauch sehr gut reguliert werden und die Wassermengen, die ungenutzt abfließen, werden verringert.

4. Regenwasser auffangen

Ein Regenwassersammel- und -speichersystem bietet eine sehr einfache und praktische Lösung, von frischem Wasser zu profitieren, das kostenlos und automatisch immer wieder aufgefüllt wird! Das entsprechende Zubehör gibt es in allen Formen und Größen und man findet auf jeden Fall etwas, das die individuellen Bedürfnisse des eigenen Gartens erfüllt.

5. Die Pflanzen verwöhnen

Da der Wind das Austrocknen der Pflanzen beschleunigt, sollten wir unseren Gemüsegarten möglichst gut vor ihm schützen (mit Mauern, Hecken usw.). Gemüsesorten, die mehr Trockenheit vertragen, können in windigeren Bereichen angebaut werden. Empfindliche junge Triebe, die nicht gemulcht werden können, kann man sehr gut mit einem Do-it-Yourself-Schattenspender (z. B. mit einer umgedrehten Holzstiege) vor der Sommerhitze schützen – das verringert ihren Wasserbedarf erheblich. Und schließlich ist es selbstverständlich auch sehr sinnvoll, möglichst regionale Sorten anzubauen, denn sie sind besonders gut an die örtlichen Klimabedingungen angepasst!

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