FAQ - Häufig gestellte Fragen
Fragen
- Was bedeutet der Bonduelle Vertragsanbau?
- Warum steht auf dem Etikett ein Hinweis „Lt. Gesetz ohne Konservierungsstoffe“?
- Wie lange sind geöffnete Bonduelle Gemüsekonserven haltbar?
- Wie wird ein MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) festgestellt und was ist ein VD (Verbrauchsdatum) und was ist der Unterschied?
- Gibt es ein Risiko bei der Schutzschicht der Bonduelle Dosen?
- Wie ist der Vitamingehalt von Bonduelle Gemüsekonserven?
- Einsatz von (natürlichen) Aromen bei Bonduelle
- Was ist so besonders am Bonduelle Goldmais?
- Azodicarbonamid als Dichtung in Metalldeckeln für Glaskonserven – Kein Thema für Bonduelle!
Was bedeutet der Bonduelle Vertragsanbau?
Bonduelle praktiziert den kontrollierten Vertragsanbau, d.h. Bonduelle kontrolliert in enger Zusammenarbeit mit seinen Landwirten die Auswahl und den Anbau der Gemüsesorten. Die Landwirte kultivieren exklusiv für Bonduelle das Gemüse. Das Saatgut wird vom Unternehmen selbst ausgewählt und den Bonduelle-Vertragsbauern zu Verfügung gestellt. Bonduelle-Agraringenieure kontrollieren Aussat, Düngung, Bewässerung und Ernte. So werden optimal Ressourcen genutzt und abgestimmt.
Nicht nur auf den Feldern, sondern auch während der folgenden Produktionsschritte werden regelmäßig umfassende Qualitätskontrollen durchgeführt und sorgfältig dokumentiert. Denn Bonduelle Gemüse wird besonders schonend, mit eigens für diesen Zweck konzipierten Erntemaschinen, eingebracht und innerhalb weniger Stunden nach Anlieferung der Rohware im Werk nach strengen Qualitätskriterien weiterverarbeitet.
Die Einhaltung dieser Qualitätsstandards wird neben den eigenen Kontrollen durch regelmäßige Audits sichergestellt, die durch autorisierte Zertifizierungsorgane mit unserem Unternehmen durchgeführt werden.
Warum steht auf dem Etikett ein Hinweis „Lt. Gesetz ohne Konservierungsstoffe“?
Laut Gesetzgeber ist es nicht erlaubt, in Konserven und frischen Salaten Konservierungsstoffe zuzusetzen. Diese Tatsache soll durch die Zusatzinformation auf den Bonduelle Produkten nochmals klargestellt werden. Die Ursache für diese Aufklärung sind eigens durchgeführte Studien, die besagen, daß der Verbraucher/die Verbraucherin - wohl vor allem aufgrund der Verwandtschaft der Wörter "Konserven" und "Konservierungsstoff" - die Vermutung haben, daß Konserven Konservierungsstoffe enthalten. Dies ist jedoch nicht der Fall, denn Konserven werden allein durch Erhitzen - wie man es zu Hause vom Einmachen her kennt - haltbar gemacht. Die frischen Salate werden in reinem Eiswasser gewaschen - und bleiben daher ohne Konservierungsstoffe frisch.
Wie lange sind geöffnete Bonduelle Gemüsekonserven haltbar?
Zur Aufbewahrung der Bonduelle Produkte in der Dose oder im Glas nach dem Öffnen empfehlen wir, diese wieder gut zu verschließen oder in ein verschließbares Gefäß umzufüllen, im Kühlschrank aufzubewahren und innerhalb von maximal 3 Tagen aufzubrauchen. Bonduelle Frischgemüsekonserven sind durch einen thermischen Prozess ohne Konservierungsstoffe haltbar gemacht, ganz wie Sie es vom "Einmachen" aus Großmutters Zeiten her kennen. Allerdings ist nach dem Öffnen der Verpackung das Produkt wieder anfällig für Verderbnisauslöser von außen. Der Grund hierfür ist, daß - wie bei allen nichtsauren Konserven - in dem Aufguß keine weiteren konservierenden Stoffe vorhanden sind, die nach dem Öffnen das Produkt vor Verderb schützen. In Gurkenkonserven z.B. schützt der Essig nach dem Öffnen das Produkt vor mikrobiologischem Verderb.
Wie wird ein MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) festgestellt und was ist ein VD (Verbrauchsdatum) und was ist der Unterschied?
Nach dem Lebensmittelrecht ist das "Mindesthaltbarkeitsdatum das Datum, das bis zu dem das Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen Eigenschaften behält". Das MHD wird bei Konserven eingesetzt. Das Verbrauchsdatum hingegen wird nach dem Lebensmittelrecht bei sehr leicht verderblichen Lebensmitteln, wie z.B. Fresh-Cut-Salaten, eingesetzt. Ein Verbrauchsdatum bedeutet generell, dass ein Lebensmittel spätestens an dem aufgedruckten Datum verzehrt werden soll.
Für die Festlegung des MHDs bzw. des VDs durch den Hersteller liegen drei Hauptkriterien zugrunde:
1. die sensorische Qualität
Dazu zählen die Eigenschaften wie Farbe, Aussehen, Geruch und Geschmack des Lebensmittels.
2. die mikrobiologische Qualität
Hier wird die Entwicklung der Verderbniskeime sowie die Abwesenheit von Krankheitserregern geprüft.
3. die chemische Qualität
Hierunter versteht man die Prüfung von Inhaltsstoffen hinsichtlich chemischer Parameter wie z.B. den pH-Wert etc.
Der Hersteller garantiert, dass das Produkt bis zum angegebenen MHD die festgelegten Hauptkriterien erfüllt. D.h. also, dass zum Beispiel eine Bohnenkonserve nach Ablauf des MHDs durchaus noch verzehrt werden kann, wenn die Dose nicht beschädigt wurde, weil die mikrobiologische Haltbarkeit gewährleistet ist. Es kann allerdings sein, dass nach Ablauf des MHDs leichte geschmackliche oder optische Beeinträchtigungen auftreten (z.B. dass Grüne Bohnen an Geschmack verlieren oder etwas blasser werden). Bei Bonduelle wissen wir durch unsere langjährige Erfahrung im Anbau und der Verarbeitung unserer Produkte, wie lange Gemüsekonserven und frische Salate den optimalen Qualitätsanspruch erhalten können. Darüber hinaus stellen wir dies durch Prüfen von zurückgestellten Produkten sicher. Bei völlig neuartigen Produkten gibt es Möglichkeiten, durch veränderte Lagerbedingungen eine "vorzeitige" Alterung in kürzerer Zeit zu simulieren, bevor man das MHD festlegt und das Produkt einführt.
Unsere Salate sind durchweg mit einem VD versehen. Dem Datum voran geht der Satz „zu verbrauchen bis“ daran erkennt man, dass es sich um ein VD und nicht um ein MHD handelt. Da hier keine Konservierung durch Hitze und damit keine Abtötung von natürlich vorkommenden Mikroorganismen möglich ist, ist die konsequente Einhaltung der Kühlkette für die Haltbarkeit der Produkte sehr wichtig. Durch das Waschen mit Eiswasser kann ein Teil der Mikroorganismen abgewaschen werden und durch die ständige Kühlung wird deren Vermehrung verhindert. Die Salate sollten jedoch spätestens am aufgedruckten VD verzehrt werden. Außerdem hat der Sauerstoff aus der Luft negative Auswirkungen auf den Salat, deshalb sollten Fresh-Cut-Salate möglichst an dem Tag, an dem die Verpackung geöffnet wird, verzehrt werden.
Gibt es ein Risiko bei der Schutzschicht der Bonduelle Dosen?
Zur Aufbewahrung unserer Produkte in der Dose oder im Glas nach dem Öffnen empfehlen wir diese gut zu verschließen oder besser noch in ein verschließbares Gefäß umzufüllen, da der Schutz vor Verderb in einem verschließbaren Gefäß größer ist. Das Aufbewahren geöffneter Bonduelle Produkte in der Dose birgt nicht das Risiko, dass sich irgendwelche Stoffe aus der Dosenwand lösen könnten. Denn Bonduelle arbeitet mit auf der Innenseite durch gesundheitsverträglichen Lack geschützten "Hochleistungsdosen", die nicht nur schön dicht halten, sondern auch vor einem Übertritt von Metall in das Gemüse schützen und dies sowohl in der geschlossenen als auch in der offenen Dose.
Wie ist der Vitamingehalt von Bonduelle Gemüsekonserven?
Vitamine sind lebenswichtig für den Körper. Doch leider sind sie auch ein flüchtiges Gut - nicht nur Sauerstoff und Licht verändern oder zerstören sie allmählich, auch bei der Zubereitung können sie verloren gehen. Schon 24 Stunden nach der Ernte besteht ein Vitaminverlust von 20-40 %. Da trifft es sich gut, dass bei Bonduelles "Vitamintresoren" durch die garantiert schnelle Weiterverarbeitung wenige Stunden nach der Ernte und durch die besonders schonenden und natürlichen Konservierungsmethoden ein maximaler Erhalt dieser wertvollen Inhaltsstoffe gewährleistet werden kann. Der Verzehr von einer 425ml Dose Goldmais reicht beispielsweise aus, um den täglichen Bedarf an Vitamin B9 (Folsäure) zu decken.
Das Bonduelle Gemüse wird am Tag seiner optimalen Reife geerntet und unmittelbar, im perfekten Frischezustand in die nahe gelegenen Konservenproduktionsstandorte transportiert und dort sofort weiterverarbeitet. So vergehen zum Beispiel zwischen Pflücken und Abfüllen von Erbsen nur 6-8 Stunden. Nach Reinigung und Kalibrierung (Auswahl nach verschiedenen Größen) wird das Gemüse in Wasser von 80°C-85°C blanchiert. Nach dem Abfüllen werden die Dosen luft- und lichtdicht verschlossen, um dann kurz auf 115°C bis 140°C - je nach Produkt - erhitzt zu werden. Dadurch bleiben die geschmacklichen Eigenschaften, Nährwerte und wertvolle Inhaltsstoffe erhalten und das Produkt wird vor Keimen und Bakterien geschützt.
Einsatz von (natürlichen) Aromen bei Bonduelle
Gemüse unterliegt als Naturprodukt weitestgehend geschmacklichen Qualitätsschwankungen. Um diese Schwankungen auszugleichen und das Gemüse im Geschmack zu unterstützen, ohne den Eigengeschmack zu verdecken, werden Aromen eingesetzt. Bonduelle verwendet dafür hauptsächlich Gewürz- und Gemüseextrakte (z.B. auf Basis von Lauch oder Pfeffer). Diese natürlichen Extrakte werden nach der Kennzeichnungsverordnung als Aromen in der Zutatenliste aufgeführt.
Das Unternehmen Bonduelle ist bemüht, den Ansprüchen der Verbraucher nach konstanter Produktqualität, auch in Bezug auf den Geschmack, Rechnung zu tragen. Die Rezeptur der Bonduelle Produkte trifft den Geschmack vieler deutscher Verbraucher und wird seit 30 Jahren geschätzt, was uns immer wieder durch Briefe bestätigt wird.
Was ist so besonders am Bonduelle Goldmais?
Der Mais von Bonduelle, der in die Dose kommt, wächst im Südwesten Frankreichs. Dieser Mais ist eine spezielle eigene natürliche Züchtung mit einer besonderen Süße - von Natur aus, da Bonduelle Goldmais weniger Stärke, aber dafür mehr Zucker enthält.
Azodicarbonamid als Dichtung in Metalldeckeln für Glaskonserven – Kein Thema für Bonduelle!
Bei unseren Glaskonserven wird kein Azodicarbonamid in der Kunststoffbeschichtung der Metalldeckel eingesetzt. Das Bundesministerium für Verbraucherschutz hat eine Untersuchung der Kunststoffdichtungen in Metalldeckeln, die für einen luftdichten Verschluss von Lebensmitteln in Glaskonserven eingesetzt werden, in Auftrag gegeben. Anfang Juli 2003 war von Lebensmittelüberwachung und Wirtschaft festgestellt worden, dass aus bestimmten Dichtungen der Stoff Semicarbazid in die verpackten Lebensmittel übergehen kann.
Die Gruppe Bonduelle ist von dieser Problematik nicht betroffen, da für die Bonduelle Produkte ausschließlich sterilisierfähige Deckel zum Einsatz kommen, bei denen der Stoff Azodicarbonamid nicht verwendet wird. Der Verbraucher kann sich also wie gewohnt auf die sichere und geprüfte Qualität aller Bonduelle-Produkte verlassen!



