Nährwertkunde
Wissenswertes zu Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen
Dass Salat und Gemüse gesund und für unser tägliches Wohlbefinden unerlässlich ist, weiß heutzutage jedes Kind. Was genau ist daran aber so gut?
Salat und Gemüse beinhalten das Beste aus der Natur, sind kalorienarm, dafür aber eine hervorragende Quelle für Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe.
Bonduelle setzt für jede Salat- und Gemüsesorte sein gesamtes Können und jahrelange Erfahrung ein, um den vollen Geschmack und die natürlichen Produkteigenschaften zu erhalten.
Die Grundnährstoffe – das lebensnotwendige Trio
Proteine
(also Eiweiße) haben unterschiedliche Funktionen. Sie sind wichtiger Baustoff für Bestandteile des Blutes, für Enzyme und Hormone, außerdem dienen sie zum Aufbau von Muskeln und Organen. Da unser Organismus einige Bausteine der Proteine – bestimmte Aminosäuren – nicht herstellen kann, müssen sie in Form von Eiweiß über die Nahrung aufgenommen werden. Besonders hoch ist der Gehalt an Proteinen in Hülsenfrüchten.
Fette
sind nicht nur Energieträger, sondern liefern auch wichtige fettlösliche Vitamine und lebenswichtige essenzielle Fettsäuren, die der Körper nicht selbst bilden kann. Fette sind naturgemäß in Gemüse nur in geringen Mengen enthalten, spielen aber für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K eine bedeutende Rolle. Daher sollte man Salate und Gemüse immer mit etwas Fett, z.B. Salatöl, zu sich nehmen.
Kohlenhydrate
sind für die Energiegewinnung zuständig und halten den Blutzuckerspiegel konstant. Der Kohlenhydratanteil in Gemüse setzt sich zum größten Teil aus Stärke und Ballaststoffen zusammen, eine optimale Form, die anderen Kohlenhydraten, z. B. Haushaltszucker, überlegen ist.
Vitamine - so wichtig wie das tägliche Brot
Vitamine sind lebensnotwendig. Sie helfen dem Körper als Werkzeug sozusagen, verschiedene Vorgänge durchzuführen, z. B. Körpersubstanz aufzubauen. Dabei hat jedes Vitamin (jedes "Werkzeug") eine spezielle Aufgabe zu erfüllen, die es von anderen unterscheidet.
Vitamine sind kostbar und flüchtig: nicht nur der Sauerstoff aus der Luft und das Licht können sie verändern oder sogar allmählich zerstören, auch bei der Zubereitung kann viel von Ihrer Wirkung verloren gehen. Bestimmte Vitamine kann der Körper speichern, man kann diese sozusagen auf Vorrat essen, andere wiederum können nicht gespeichert werden, sondern müssen über die Nahrung regelmäßig aufgenommen werden.
Mineralien und Spurenelemente
Salat und Gemüse ist eine gute Versorgungsquelle für Mineralsalze und Spurenelemente, die ebenso wichtig sind für unser Gleichgewicht wie Vitamine. Im Gegensatz zu den Vitaminen sind die Mineralstoffe aber unempfindlicher.
Champignons, dicke Bohnen, Artischocken, Kartoffeln, Spinat, Karotten, Linsen
Sekundäre Pflanzenstoffe
Zunehmend an Bedeutung gewinnen die "sekundären Pflanzenstoffe", die zwar nur in speziellen Zelltypen der Salate und Gemüse hergestellt werden, aber trotzdem von Bedeutung für die gesamte „Pflanze“ sind. Zwar sind sie längst nicht alle erforscht, die moderne Wissenschaft schreibt ihnen aber vermehrt eine positive Auswirkung auf die Gesundheit zu, da sie nachweislich aktiv in unseren Stoffwechsel eingreifen:
Flavonoide aus Auberginen, Rotkohl, grünem Gemüse und Paprika sind sozusagen ein natürliches Sonnenschutzmittel, denn Pflanzen besitzen sie zum Schutz vor aggressiven UV-Strahlen. Auch die Flavonoide stehen im Ruf, vor Krebs zu schützen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.
GlucosinolateEnthalten in Broccoli und in anderen Kohlarten. Wirken nach neusten Forschungen schon in kleinsten Mengen antibakteriell und bieten einen deutlichen Schutz vor Krebserkrankungen.
Saponine und PhytinsäureZ.B. enthalten in Erbsen, Bohnen und Spinat. Wirken antimikrobiell, cholesterin- und blutzuckersenkend und krebsvorbeugend.
Sulfidez.B. in Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch. Wirken verdauungsfördernd und dienen zur Vorbeugung gegen Krebs und Herzinfarkt.
LycopinIn Tomaten enthaltenes Lycopin stärkt allgemein das Immunsystem und beugt im Besonderen Arterienverkalkung und Prostatakrebs vor.



